Am 22. Oktober kamen in Tullnerbach engagierte Akteurinnen und Akteurinnen sowie Partnerinnen und Partner aus den fünf Gemeinden unserer Kleinregion zusammen. Das Netzwerktreffen bot nicht nur Raum für den persönlichen Austausch und die regionale Vernetzung, sondern stellte auch wichtige gesellschaftliche Fragen in den Mittelpunkt.
Impulsvortrag: Sinn und Würde im höheren Alter
Das Highlight des Abends war der Impulsvortrag von Sr. Lisbeth mit dem Titel „Einmalig und unersetzbar – Sinn und Würde im höheren Alter nach Viktor Frankl“. Ausgehend von der Logotherapie, der sinnzentrierten Lebenshilfe nach Frankl, beleuchtete Sr. Lisbeth, wie Wert, Würde und Sinnhaftigkeit auch in fortgeschrittenen Lebensphasen bewusst erlebt werden können.
Ein zentraler Gedanke des Vortrags war, dass jeder Mensch als Person einmalig, einzigartig und unersetzbar ist – unabhängig davon, wie aktiv oder produktiv er im Alltag noch sein kann. Sr. Lisbeth zeigte auf, welche Möglichkeiten ältere Menschen haben, ihr Umfeld weiterhin sinnvoll mitzugestalten, und wie ein würdevolles Miteinander in der Region gelingen kann.



Aktuelles aus den Projekten unserer Sorgenden Gemeinschaft
Neben dem fachlichen Impuls gab das Treffen auch Einblicke in die vielseitigen Initiativen der Sorgenden Gemeinschaft in unserer Region. Die Teilnehmenden erhielten aktuelle Informationen zu laufenden Projekten und künftigen Aktionen, darunter:
- HerzensZEIT: Neue Erfahrungen und Entwicklungen rund um das Zeitschenken und die Begleitung durch HerzensZEIT-Buddys.
- „Hallo, lange nicht gehört!“: Rückblicke auf Initiativen und Aktionen für ein aufmerksames Miteinander und gegen soziale Isolation.
- Letztes Geleit: Berichte über die würdevolle Begleitung von Menschen auf ihrem letzten Weg.
Vernetzung und Ausblick
Im Anschluss an den offiziellen Teil bot sich viel Zeit für persönliche Gespräche und kollegialen Austausch. Das Treffen hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der direkte Dialog und das gemeinsame Engagement aller Beteiligten für eine tragfähige, sorgende Gemeinschaft in den Wienerwald-Gemeinden sind.
Wir bedanken uns herzlich bei Sr. Lisbeth für die inspirierenden Impulse sowie bei allen Teilnehmenden für ihr Kommen und das stetige Engagement in unserer Region.
